Erneuerungswahlen 2026: Nutzung der Wahlhilfe smartvote in Schlieren
Im Vorfeld der Erneuerungswahlen 2026 stand den stimmberechtigten Schlieremerinnen und Schlieremern die Online-Wahlhilfe smartvote zur Verfügung. Im nun vorliegenden Schlussbericht von smartvote wird neben den erstellten Profilen durch Kandidierende auch die Anzahl an ausgestellten Wahlempfehlungen ausgewiesen.
Am 8. März wählten die stimmberechtigten Schlieremerinnen und Schlieremer das Gemeindeparlament und den Stadtrat neu. Im Vorfeld der Wahlen stand den Parteien und Wahlberechtigten in Schlieren die Online-Wahlhilfe smartvote zur Verfügung. Kandidierende hatten die Möglichkeit auf smartvote ein Profil zu erstellen, während Wählerinnen und Wähler dann mithilfe eines Fragebogens herausfinden konnten, welche der vielen Kandidierenden ihre politischen Positionen am besten vertreten. Ziel von smartvote ist es, dass Wahlentscheidungen auf einer verbesserten Informationsgrundlage getroffen werden können. Nun liegt der Schlussbericht zur Nutzung von smartvote bei den Wahlen 2026 vor.
Von den insgesamt 137 Kandidierenden für das Gemeindeparlament haben 81 ein smartvote Profil erstellt. Die Teilnahmequote beträgt somit rund 59 Prozent und liegt damit leicht höher als 2022 mit 56 Prozent. Bei den Stadtratswahlen 2026 haben acht von neun Kandidierenden bei smartvote teilgenommen, was einer Teilnahmequote von 89 Prozent entspricht. Für die Wählerinnen und Wähler wurden bei den Gesamterneuerungswahlen in der Stadt Schlieren insgesamt 1’060 smartvote Wahlempfehlungen ausgestellt.
Nach 2022 kam smartvote bei den Erneuerungswahlen 2026 in Schlieren bereits zum zweiten Mal zum Einsatz. Die Online-Wahlhilfe ist ein Projekt von Politools, einem nicht gewinnorientierten und politisch unabhängigen Verein mit Sitz in Bern. Der Einsatz in Schlieren wurde durch die Stadt Schlieren finanziert.
