Stadtratsnachrichten: Ersatz der Wasserleitung in der Kampstrasse
2025 wurde in der Kampstrasse bereits in einem ersten Abschnitt die alte Wasserleitung aus Asbestzement ersetzt. 2026 soll die Wasserleitung nun auch auf dem Abschnitt zwischen der Sägestrasse und dem Föhrenweg erneuert werden. Dies ist nötig, da das bestehende Material anfällig ist für Rohrbrüche. Da die Wasserleitung nicht nur als Versorgungsleitung, sondern auch als Transportleitung zwischen Reservoiren dient, besteht bei Rohrbrüchen ein erhöhtes Risiko bezüglich Versorgungssicherheit. Der Stadtrat bewilligt für das Projekt 669'00.00 Franken und vergibt Aufträge für die Baumeisterarbeiten und die Rohmateriallieferung.
Stadtrat nimmt Kommunales Gesamtverkehrskonzept 2026 zur Kenntnis
Schlieren verzeichnet ein dynamisches Wachstum und damit auch eine steigende Mobilitätsnachfrage. Trotz guter ÖV-Anbindung und kurzer Distanzen ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Schlieren überdurchschnittlich hoch. Darüber hinaus trägt der Transitverkehr wesentlich zur Verkehrssituation bei.
Gemäss Regierungsprogramm 2022–2026 des Stadtrats wurde ein Gesamtverkehrskonzept (GVK) mit Fokus auf problematische Verkehrsknoten erarbeitet. Im Rahmen der Analysen wurden die kritisch belasteten Knoten und Strecken untersucht sowie Massnahmen erarbeitet, die dazu beitragen sollen, dass das erwartete Wachstum in der Mobilität im ÖV, Velo- und Fussgängerverkehr stattfindet. Der Stadtrat nimmt den Bericht des GVK zur Kenntnis und beauftragt das Ressort Bau und Planung damit, die vorgesehenen Massnahmen zu den kritisch belasteten Knoten konsequent weiterzuverfolgen und deren Umsetzung mit Nachdruck voranzutreiben.
Kenntnisnahme der Standortstrategie Schule 2030 und der Standortstrategie städtische Infrastruktur 2035
Die Stadt verzeichnete in den vergangenen 20 Jahren ein starkes Wachstum: während die Einwohnerzahl um 48 % zunahm, stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler sogar um 59 %. Dies hat auch Auswirkungen auf die städtische Infrastruktur. 2024 genehmigte der Stadtrat einen Kredit von 65'000 Franken für die Erarbeitung des zukünftigen Raumbedarfs der Schule und der Tagesstrukturen bis 2030 sowie der städtischen Infrastruktur bis 2035. Die Analysen zeigen, dass zusätzliche Kapazitäten insbesondere in den Bereichen Schule, Betreuung und Sport nötig sind. Der Stadtrat nimmt den aktuellen Stand der Schulraumplanung 2030 sowie den Bericht "Städtische Infrastruktur 2035" zur Kenntnis.
Ersatz Kindergarten Moos II – Vergabe diverser Aufträge
Für den Bau des Kindergartens Moos II hat der Stadtrat Aufträge für 511'257.10 Franken vergeben. Diese umfassen den Aushub und Baumeisterarbeiten sowie die Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlagen. Die Aufträge wurden im freihändigen Verfahren unter Konkurrenzofferten vergeben.
In den Stadtratsbeschlüssen finden Sie weitere Informationen.
